„Macht die Tore auf -
lasst das Leben rein!“

2002 starteten wir mit diesem Motto den ersten Hort für Berliner Grundschüler; damals ein Pilotprojekt für einen freien Träger mit einem gänzlich neuen Konzept.

Unser Ziel war – und ist es –, lebenspraktisch mit den Kindern arbeiten zu können. Deshalb holten wir uns von Anfang an externe Partner, wie Künstler, Sportler, Wissenschaftler und Techniker aller Generationen ins Haus, die die Arbeit der ErzieherInnen bereicherten.

Jedes Kind ist einer Hortgruppe zugeordnet und hat einen Bezugserzieher. Sie leben alle in offenen Gruppen zusammen und organisieren selbstbestimmt ihren Nachmittag. Entsprechend ihrer Neigungen besuchen sie die unterschiedlichen Kurse und Werkstätten oder spielen einfach nur im offenen Bereich. In allen Fällen werden ihre individuellen geistigen, musischen und schöpferischen Fähigkeiten gefördert und ihre Neugier geweckt.

Spielend erlernen sie soziale Kompetenz und wie sie sich bei der Lösung von Problemen Partner suchen können. Zu diesem Lernprozess gehört natürlich auch, für ihr eigenes Handeln einzustehen und die Konsequenzen des eigenen Verhaltens zu erkennen. Unser Ziel ist die Entwicklung von selbstständigen Persönlichkeiten, die verstehen, dass es unterschiedliche Blickrichtungen auf Dinge und Situationen geben kann.

Unsere Kollegen arbeiten gemeinsam mit den Lehrern und Lehrerinnen in der verlässlichen Halbtagsgrundschule (VHG).